Über diese Website und wie wir die Daten prüfen
Diese Website beantwortet eine einzige Frage: Welches VPN gibt dir eine IP-Adresse in dem Land, das du brauchst, und steht der Server auch wirklich dort? Hier steht, woher die Daten kommen, was wir zählen und was wir weglassen.
Woher die Daten kommen
Jedes Land auf der Karte stammt vom Anbieter selbst: von seiner offiziellen Standortseite, seiner Serverstatusseite oder der öffentlichen Serverliste, die seine eigenen Apps herunterladen. Zahlen von Bewertungsportalen oder aus anderen Vergleichen übernehmen wir nicht, denn die sind oft seit Jahren veraltet.
Bei 12 der 46 Anbieter wird diese öffentliche Serverliste jeden Tag automatisch ausgelesen. Nimmt ein Anbieter ein Land auf oder streicht es, landet die Änderung im Protokoll der Standortänderungen, das es auch als RSS-Feed gibt. Kommt eine Liste plötzlich deutlich kürzer zurück als zuvor, speichern wir sie nicht: Eine halb leere Antwort spricht eher für eine Störung als für einen echten Abbau. Die übrigen Anbieter prüfen wir von Hand, und auf jeder Anbieterseite steht das Datum der letzten Prüfung.
Physische Server und virtuelle Standorte
Ein virtueller Standort ist eine IP-Adresse, die in einem Land registriert ist, aber von einem Server in einem anderen Land bedient wird. Für eine lokale IP-Adresse reicht das, deine Daten laufen physisch aber woanders hin. Das wirkt sich auf die Geschwindigkeit aus und manchmal auch darauf, welches Recht gilt.
Als virtuell markieren wir einen Standort nur, wenn der Anbieter ihn selbst so kennzeichnet, in seiner Standortliste oder in seinen Apps. Als physisch zählt ein Standort nur, wenn der Anbieter das bestätigt: Er kennzeichnet seine virtuellen Standorte, und dieser gehört nicht dazu, oder er erklärt, dass alle seine Server in den Ländern stehen, die er auflistet. Gibt ein Anbieter nicht an, welche Standorte virtuell sind, zeigen wir seine Standorte als „nicht bestätigt“ an und zählen sie nirgends auf der Website als physisch. Ein Land gilt bei einem Anbieter nur dann als virtuell, wenn alle seine Standorte dort virtuell sind. Schon eine einzige physische Stadt macht das Land physisch.
Server, Funktionen und Eigentümer
Wo die öffentliche Serverliste es erlaubt (NordVPN, Mullvad, IVPN, AirVPN, OVPN), aktualisieren wir die Zahl der Server aus dieser Liste. Bei allen anderen ist es die Zahl, die der Anbieter selbst nennt. Wirbt ein Anbieter mit einer anderen Zahl von Ländern, als seine eigene Liste enthält, zeigt seine Seite beide Zahlen und erklärt, welche wir verwenden.
Audits, Open-Source-Apps, RAM-only-Server und Verschleierung bekommen nur dann ein „ja“, wenn wir sie auf der Website des Anbieters oder im veröffentlichten Bericht des Prüfers bestätigt gefunden haben. Konnten wir etwas nicht bestätigen, steht das auf der Seite, statt dass wir raten. Als Eigentümer nennen wir den letztendlichen Mutterkonzern laut offiziellen Unternehmensangaben. Alle findest du auf der Seite Wem gehört dein VPN?
Was wir nicht machen
Geschwindigkeit, Streaming und das Umgehen von Geoblocking testen wir nicht, und wir vergeben weder Sterne noch eine Rangliste der „besten VPNs“. Solche Ergebnisse hängen von deiner Verbindung, vom Tag und vom Server ab, und eine Rangliste würde die Kompromisse verdecken. Die Vergleiche zeigen Unterschiede, die sich aus den Daten ergeben, etwa mehr Länder, keine virtuellen Standorte oder einen kostenlosen Tarif, und überlassen die Entscheidung dir.
Wie sich die Website finanziert
Für einige Anbieter haben wir einen Affiliate-Link. Kaufst du darüber, erhalten wir eine Provision, dein Preis bleibt gleich. Diese Anbieter sind mit „Anzeige“ gekennzeichnet. Mehr ändert ein Affiliate-Link nicht: Standorte, Funktionen und Vergleiche ermitteln wir für jeden Anbieter auf dieselbe Weise, ob wir an ihm verdienen oder nicht. Mehr dazu in den FAQ.
Offene Daten
Der vollständige Datensatz, Anbieter für Anbieter und Land für Land mit physischem oder virtuellem Status, Datum und Quelle, steht als CSV oder JSON unter der Lizenz CC BY 4.0 kostenlos zum Download. Der Report dazu, wo VPNs wirklich Server haben, zeigt, was darin steckt, und enthält die Download-Links.
Wer hinter der Website steht
Seit 30 Jahren Softwareentwickler und Inhaber der Firma KOMBA, in der ich Anwendungen entwickle. Die Karte habe ich gebaut, weil VPN-Vergleiche selten verraten, wo die Server wirklich stehen. Deshalb habe ich ein Tool geschrieben, das die Serverlisten der Anbieter selbst ausliest.
Fehler entdeckt?
Schreib an contact@komba.pl. Wir prüfen jede Meldung anhand der offiziellen Liste des Anbieters und korrigieren die Daten, falls sie falsch sind.